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Steuertipp: Gründerinnen nutzen Schwarmfinanzierung erfolgreicher

Gründerinnen können erfolgreicher Finanzierungen auf Schwammfinanzierungsplattformen (Crowdfunding) einwerben als Gründer. Die teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion unter Bezug auf Studienergebnisse mit. Die Studien würden zudem den Schluss zulassen, dass Investorinnen auf Schwarmfinanzierungsplattformen stärker von Frauen geführte Unternehmen unterstützen als von Männern geführte Unternehmen. Dem „Female Founders Monitor 2020“ zufolge würden Schwarmfinanzierungen für Startups, die allein von Frauen geführt würden, eine größere Rolle spielen als für sogenannte Männerteams. Die Bundesregierung bewertet die Schwarmfinanzierung als wichtige Investitionsform für Investorinnen und wichtige Finanzierungsquelle für Gründerinnen.

Wie es in der Antwort weiter heißt, hat sich die Schwarmfinanzierung inzwischen als effektive Finanzierungsoption für gemeinwohlorientierte Unternehmen etabliert. Jedes siebte gemeinwohlorientierte Unternehmen nutze die Schwarmfinanzierung als Hauptfinanzierungsquelle. Die Antwort enthält zudem weitere Angaben zu Schwarmfinanzierungsplattformen (Bundestag, hib-Meldung 71/2023 vom 27.1.2023).

Rechtstipp: Familienrecht - Beharrlichen Schulverweigerern kann Sorgerecht teilweise entzogen werden

Ist ein Siebenjähriger im September 2021 eingeschult worden und haben ihn die Eltern zunächst nicht in die Schule gehen lassen, da sie gegen die seinerzeit vorgeschriebene Test- und Maskenpflicht gewesen seien, so kann ihnen für den Bereich "Schule" das Sorgerecht entzogen werden, wenn sie auch zu Beginn des Schuljahr 2022/2023 den Jungen nicht in die Schule schicken. Die Begründungen, er habe sich im Homeschooling "toll" entfalten können, sein Bildungsstand könne jederzeit kontrolliert werden und es sei sein eigener Wunsch, nicht zur Schule zu gehen, können nicht durchdringen. Die Eltern können sich nicht über die Bedeutung der Schulpflicht hinwegsetzen. Durch das elterliche Verhalten werde nicht nur die Entwicklung des Kindes zu einer selbstverantwortlichen Persönlichkeit, sondern auch die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft gefährdet. Ein Siebenjähriger kann außerdem eine so weitreichende und weichenstellende Entscheidung nicht selbst treffen. (OLG Karlsruhe, 5 UHF 3/22)